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Mai 18th, 2011 at 00:26

Komfortabel schlafen im Wasserbett

Etwa die Hälfte aller Deutschen klagt über Schlafstörungen. Und die häufigste Ursache dafür sind selten das viel beschworene zu schwere Essen, der Vollmond oder sonstige Mythen rund um den schlechten Schlaf. Der bei Weitem häufigste Grund für eine unruhige Nacht und einen leichten Schlaf, der viel zu wenig Erholung bringt, ist der Untergrund, auf dem man sich bettet. Gute Matratzen sind teuer, und selbst wenn man eine solche Investition einmal getätigt hat, wird man nicht ewig gut darauf schlafen.

Erholung im Schlaf

Die beste Erholung erhält man im Schlaf, wenn man sich möglichst wenig bewegt, also sehr still liegt. Auf einer Matratze ist das nicht möglich. Nur auf einer weichen Matratze würde der Mensch die ganze Nacht seine Position nicht verändern, doch dann schlafen seine Gliedmaßen ein, weil die Durchblutung durch den dauerhaften Druck an denselben Stellen verschlechtert werden würde. Auf einer harten Matratze passiert das nicht, denn der Schlafende wechselt von selbst mehrfach die Position. Matratzen mit verschiedenen Härtezonen können eine gewisse Abhilfe schaffen, jedoch gibt es auch noch eine viel bessere Lösung. Nur auf einem Wasserbett kann man weich liegen, seine Position halten und trotzdem läuft die Blutzirkulation wie geschmiert, denn die Unterlage ist nachgiebig und passt sich perfekt dem Körper an. Wer nun meint, ein Wasserbett sei zu teuer, der irrt. Inzwischen gibt es Wasserbetten günstig, zumindest genauso günstig wie qualitativ hochwertige Matratzen. Auch die zusätzlichen Kosten für den Luxus eines Wasserbetts sind nicht so hoch, wie viele glauben. Für die Heizung der Wassermatratze muss man etwa 500 kW/h im Jahr berechnen, das entspricht etwa 130 Euro im Jahr und damit etwas mehr als zehn Euro pro Monat – und das ist kein Vermögen für einen gesunden Rücken.

Voraussetzungen für den Einbau

Wer sich ein Wasserbett anschaffen möchte, muss ein paar Dinge beachten. Denn neben den gewaltigen Vorteilen, dem Komfort, der einen erwartet, und dem hohen gesundheitlichen Wert, müssen auch die praktischen Seiten bedacht werden. Ein Wasserbett braucht Pflege. Ab und zu muss ein Pflegemittel dem Wasser zugegeben werden, damit dieses nicht fault oder gärt und sich Gase im Inneren bilden. Der Härtegrad eines Wasserbettes kann über die Füllmenge variiert werden. Ein gewisses Zubehör und auch die Traute, dieses zu bedienen, und ein wenig technisches Verständnis sind gefragt. Wer das nicht selbst machen will oder kann, muss ein bis zweimal im Jahr einen Fachmann beauftragen. Zuletzt muss gesichert sein, dass der Ort, an dem das Bett aufgestellt werden soll, statisch geeignet ist. Ein Wasserbett hat ein hohes Gewicht von bis zu 500 kg und sollte daher nur nach einer statischen Prüfung durch einen Fachmann in einem Raum aufgebaut werden.

 

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