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Oktober 28th, 2010 at 12:49

Stromverbrauch: LCD, LED und Plasma TV im Test

Mittlerweile gibt es zahlreiche verschiedene Arten von Fernseher, und bei dieser Angebotspalette einen Überblick zu behalten fällt sehr schwer. Man kann zwischen Fernsehern mit den Technologien LCD, LED und Plasma unterscheiden. Dabei sind die Bezeichnungen auf das Display, die Displayhelligkeit und verwendete Technologie bezogen.

LCD Fernseher stellen die individuellen übertragenen Inhalte durch die Regulierung der Hintergrundbeleuchtung und die Lichtdurchlässigkeit dar, die Stärke bleibt dabei permanent. Durch diese konstante Beleuchtung ist auch der Energieverbrauch nahezu immer der gleiche und zeigt kaum Schwankungen auf. Bei neueren Fernsehgeräten werden LED-Leuchten zur Hintergrundbeleuchtung verwendet, Fernsehgeräte mit dieser Technik werden als LED-Fernseher bezeichnet. Diese neuartige Technologie ermöglicht einen noch geringeren Energieverbrauch als der herkömmliche LCD-Fernseher, bis zu 30 Prozent weniger Strom wird für die LED-Hintergrundbeleuchtung benötigt.

Bei den Plasma-Fernsehern hängt die verbrauchte Energie stark vom übertragenen Bild ab, welches auf dem Fernseher zu sehen ist. Ein Bild besteht aus einer enormen Anzahl von Pixeln, und jeder einzelne Pixel benötigt eine eigene Plasma-Zelle um aufzuleuchten. Wenn ein Pixel gerade nicht benötigt wird, beziehungsweise nur eine dunkle Farbe benötigt, wird der Energiezufuhr gedrosselt oder ganz gestoppt. Helle Farben benötigen also mehr Strom als beispielsweise Schwarz, da es nur dort Energie braucht, wo ein helles Bild erzeugt werden muss.

Insgesamt benötigen Plasma-Fernseher die wenigste Energie und sind somit im Stromverbrauch relativ günstig. Der Stromverbrauch ist jedoch immer vom dargestellten Bild abhängig, wer also die Displayhelligkeit jederzeit auf der höchsten Stufe eingestellt hat, muss mit höheren Stromrechnungen rechnen. Natürlich ist dabei auch die Größe des Fernsehers ausschlaggebend, da bei größeren Displays auch mehr Energie für die Beleuchtung benötigt wird. Allerdings belaufen sich die abweichenden Kosten nur auf ein paar Euro jährlich. Wer also auf eine bessere Bildqualität setzt, sollte sich nicht vom individuellen Stromverbrauch abschrecken lassen. Trotzdem ist es durchaus sinnvoll, die verschiedenen Modelle vor dem Kauf zu testen, um den optimalen Fernseher für seine Wünsche und Bedürfnisse zu finden.

 

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